Garten im Frühling: in 5 Schritten frühlingsfit!

Garten im Frühling:
in 5 Schritten frühlingsfit!

Wer schon seit Anfang Februar nervös angefangen hat sich zu fragen, wie man möglichst elegant den Rutsch in den Frühling schafft, wie man den kargen Garten aus dem Winterschlaf holt und welche Fehler man bei diesem Unterfangen vermeiden sollte, der findet in folgendem Siebert-Blogartikel eine erste Orientierung. Für alle offen gebliebenen Fragen, sind unsere Pflanzenfeen vor Ort für Sie da.

Wann kann mit dem Garten-Frühlingsputz begonnen werden?

Wie der Zufall es will, ist der März der ideale Monat, um seinen Garten zu entstauben und auf den Frühling vorzubereiten. Die Natur treibt endlich frische grüne Blätter aus, es gibt farbenfrohe Pflanzen und die Gemüter erhellen sich. Erste Frühlingsgefühle erwachen und die Welt sieht gleich etwas schöner aus. Nicht nur die ersten Knospen beginnen zu sprießen, sondern auch die Umwelt verändert sich. Die von den Wintermonaten stark verstörten sogenannten „Sommermenschen“ geben wieder ein Lebenszeichen von sich. Die Mode passt sich der Natur an und die gefürchtete „Bikinisaison“ rückt in nicht länger zu ignorierende Nähe. Was das mit unserem Thema zu tun hat? Gartenarbeit macht schlank und glücklich, sagen unsere Gärtnerinnen.

Schritt 1: Altes Laub entfernen

Was den Winter über als Schutzmantel dient, kann jetzt ohne Weiteres auf den Kompost oder in die Biotonne befördert und als Erde wiederverwertet werden. Farblich ist das dunkle Laub außerdem auch nicht so frühlingshaft. Sollte sich der Trend irgendwann zu einem braunen Frühlingsbeet hin entwickeln, werden wir es Sie garantiert wissen lassen😉. Also Laubrechen oder Laubbläser rausgeholt und weg damit. Tipp: Dieser Schritt eignet sich besonders gut als Bestrafung für Ihre aufmüpfigen Teenager unter Hausarrest.

Schritt 2: Gräser, Sträucher & Büsche zurückschneiden

Grundsätzlich lassen sich alle Pflanzen, Sträucher und Büsche zurückschneiden. Das dient der Verjüngung und einem dichteren Wuchs. Auch die Form lässt sich damit schön regulieren. Im Frühjahr treiben Gräser komplett neu aus, daher sollte man sie rechtzeitig direkt über dem Boden abschneiden. Vorsicht, nicht die frischen Triebe erwischen!

Achtung: Am besten erledigen Sie diesen Schritt schon im Februar, da eventuell nistende Vögel gestört werden könnten. Allenfalls seien Sie bitte sehr behutsam und aufmerksam beim Kürzen. 

Es gibt eine sogenannte „Goldene Regel des Zurückschneidens“, die besagt, ca. ein Drittel des Astes können entfernt werden. Alte, sogenannte vergreiste Äste – zu erkennen an der dunklen Rinde - werden bodennah abgeschnitten. Dies gilt für Obstgehölze ebenso wie auch für sonstige Sträucher und ist vorbeugender Pflanzenschutz.

Himbeersträucher zurückschneiden: Himbeeren, die im Herbst gepflanzt wurden, sogenannte Herbst-Himbeeren, werden bodennah „rasiert“. Sie treiben dann neu aus.    Von den anderen Himbeersträuchern lässt man ca. 5 frische Ruten stehen und entfernt die vergreisten Äste bodennah. Letztere sind auch für Laien gut zu erkennen.

Die Äste des Johannisbeerstrauches werden nach der „Goldenen Regel“ um ein Drittel gekürzt.

Sollten Sie doch noch unsicher sein, so fragen Sie unsere Pflanzenfeen. Sie helfen Ihnen gern.

Schritt 3: Die ersten Frühlingsblüher pflanzen.

Nachdem die erste Säuberung erfolgt ist, können Sie endlich damit beginnen, sich gestalterisch auszuleben: Die ersten Frühlingsblüher können in Töpfe und Kästen gepflanzt werden. Dabei ist es wichtig, vorgedüngte und frische Pflanzerde zu verwenden. Mehr zu Dünger erfahren Sie in Schritt 4.

Besonders bewährt hat sich hinsichtlich der Erde eine Mischung aus Edelkompost und Spezialhumus. Dazu können Sie gleich den eigenen kompostierten Grünschnitt verwenden. 

 

Zu den Frühlingsblühern gehören:

  • Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Schneeglöckchen. Diese können ohne weiteres leichten Frost aushalten, was im März durchaus noch vorkommen kann.
  • Hornveilchen, Stiefmütterchen, Bellis trotzen besonders schlechtem Wetter. „Eigentlich sind sie unverwüstlich und blühen bis in den Mai“ (Zitat unserer Blumenfee). 
  •  Polsterstauden sind auch schon in vielen Farben am Start und lassen sich wunderbar mit allen anderen Pflanzen kombinieren.

Schritt 4: Düngen, Düngen, Düngen!

Das Düngen sollte gerade im Frühjahr nicht zu kurz kommen, denn es stärkt die Pflanzen und lässt sie umso länger reichlich blühen. Denn Dünger sorgt für eine langanhaltende Nährstoffgabe. Das heißt, die Erde gibt nach und nach den Dünger an die Pflanze ab. Nach 4 bis 6 Wochen sollte dann nachgedüngt werden. Dabei ist sowohl Flüssigdünger als auch Granulat in Ordnung. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Pflanze Flüssigdünger schneller aufnehmen kann. Granulat hingegen muss erst gelöst und zu den Wurzeln transportiert werden. Dafür hält Letzterer aber länger vor.

Generell wird es Ihnen garantiert nie an Auswahl fehlen. Sie können ganz im Einklang mit Ihren ökologischen und ideologischen Prinzipien entscheiden. Denn mittlerweile gibt es alles von Bio-Dünger sogar bis hin zu veganem Dünger.

Dünger führt zu einer Verbesserung der Bodenqualität und bewirkt bei Pflanzen eine gute Wurzelbildung, kräftige grüne Blätter, viele Blüten und vor allem eine Stärkung der Pflanze für trockene heiße Sommer. Durch die Kräftigung der Pflanze wird gleichzeitig der Schädlingsbefall deutlich reduziert. Starke Pflanzen sind wie starke Frauen: 

  1. Wunderschön von innen nach außen
  2. Sie wissen, was sie brauchen und nehmen sich das auch.
  3. Sie lassen sich weder von Parasiten noch kleinen Kriechern beeindrucken.

Also gönnen Sie sich doch hin und wieder  ein Fläschchen Dünger. Es lohnt sich! Auch die Bio Kompost-Erde ist bei mit 10 Euro für 50 Liter auch gar nicht mal so teuer. 

Schritt 5: Kräuter anbauen

Was gibt es Besseres als bei 25 Grad auf der Terrasse zu sitzen und genüsslich einen leckeren Salat oder die berüchtigte Grüne Soße von Oma zu verspeisen? Doch es gibt was: Bei 25 Grad auf der Terrasse zu sitzen und die berüchtigte Grüne Soße von Oma mit Kräutern aus dem eigenen Garten zu verspeisen. 

Die ersten Kräuter sind jetzt schon erhältlich und können sogar schon ins Freie gestellt werden. Momentan sind in der Siebert-Gartenabteilung beispielsweise Petersilie, Schnittlauch, Rucola, Dill, Rosmarin, Minze, Oregano, Thymian erhältlich. Und das ist erst der Anfang!
Für den Anbau von Kräutern eignet sich besonders spezielle Kräutererde, die auf die Ansprüche der jeweiligen Pflanze angepasst ist. Sie besteht aus 100% natürlichen Rohstoffen ohne tierische Zusätze, ist torffrei und enthält Perlite für eine optimale Wasser- und Luftzufuhr. Handelsübliche Blumenerde ist in den meisten Fällen chemisch gedüngt und somit gänzlich ungeeignet für zarte Kräuterpflänzchen und unsere Ernährung. 

Schaue Sie in unserer Gartenabteilung vorbei

Wenn Sie darüber hinaus spezielle Fragen zu Ihrem Garten haben, kommen Sie am besten direkt im Siebert-Baumarkt vorbei und lassen sich beraten. Unsere Gartenfeen nehmen sich mit Freude Zeit für Sie, um die idealen Blumen, Erden, Dünger und Kräuter für Ihren Garten zu finden.